Grundstein gelegt

15.11.1999 -

Bauarbeiten am Gebäude des Planck-Instituts gehen voran

"Einen weiteren Meilenstein in seiner noch jungen Geschichte" hat nach Aussage von Gründungsdirektor Prof. Dr. Ernst Dieter Gilles das Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Mitte Oktober 99 in Magdeburg erreicht. Der Grundstein für den insgesamt 5700m2 umfassenden Institutsneubau wurde gelegt. Die Max-Planck-Gesellschaft investiert ca. 56 Mio. Mark in drei Hauptgebäude, ein Technikum und ein Gästehaus. In nur 18 Monaten, im Frühjahr 2001, sollen die Bauarbeiten nach einem Entwurf des Berliner Architekturbüros Henn, beendet sein. Im Neubau wird "die Idee einer geistigen und räumlichen Vernetzung unterschiedlicher Forschungsgruppen und Abteilungen im Sinne interdisziplinärer Synergieeffekte in eine kommunikative Gebäudestruktur übersetzt".

Die vier Abteilungen Prozesstechnik, physikalisch-chemische Grundlagen der Prozesstechnik, system- und siganlorientierte Bioprozesstechnik sowie systemtheoretische Grundlagen der Prozess- und Bioprozesstechnik werden nach der Fertigstellung ihre Arbeit am Askanischen Platz aufnehmen. Die neuen Gebäude bieten Platz für mehr als 200 Mitarbeiter, Doktoranden und Gäste. Die derzeit 53 Beschäftigten des Planck-Instituts arbeiten seit Juni 1998 in angemieteten Räumen im ZENIT-Gebäude auf dem Campus der Medizinischen Fakultät.

Die interdisziplinäre Kooperation sei, so Professor Gilles, von eminenter Bedeutung für das neue Institut. Das Hauptkriterium, das ingenieurwissenschaftliche Institut in Magdeburg einzurichten, war die unverzichtbare Nähe zur Universität gewesen. Besonders von der neu gegründeten Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik und vom Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung erhoffen sich die Wissenschaftler Synergieeffekte.


Autor:in PM/I.P.

Letzte Änderung: 15.11.1999 -
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