Impulse für Forschung und Entwicklung in der Fertigungstechnik

53 Vertrer*innen aus Industrieunternehmen und Forschungsinstituten trafen sich Mitte Juni 2026 an der OVGU zur Arbeitskreissitzung Fertigungstechnik der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA)  Sie adressierten und diskutierten aktuelle Herausforderungen der wachsenden Qualitätsanforderungen und des kontinuierlich zunehmenden Kostendrucks im Rahmen gemeinschaftlicher Forschungsprojekte. „Wir freuen uns sehr, dass wir zur Arbeitskreissitzung so viele Vertreterinnen und Vertreter renommierter Industrieunternehmen an der OVGU begrüßen durften. Der direkte Austausch zwischen Industrie und Forschung ist entscheidend, um relevante Forschungsfragen gemeinsam zu identifizieren und praxisnah daran zu arbeiten“, betonte der Gastgeber der Arbeitskriessitzung, Prof. Dr.-Ing. Matthias Hackert-Oschätzchen, Leiter des Lehrstuhls für Fertigungstechnik mit Schwerpunkt Trennen an der Fakultät für Maschinenbau.

 

Neben der Diskussion aktueller Themen wurden neue Projektideen vorgestellt und nächste Schritte zur Konkretisierung gemeinsamer Vorhaben in Forschung und Entwicklung abgestimmt. Die Arbeitskreissitzung, die von Dr.-Ing. Martin Beutner von der Studierendenwerkstatt der Fakultät und Nils Paucke, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl, organisiert wurde, nahmen beide zum Anlass, die Bewilligung ihres Forschungsprojekts Einfluss der Spanflächenrauheit beim Wälzfräsen bekannt zu geben.

Zum Abschluss des ersten Sitzungstages erhielten die Teilnehmenden eine Führung durch das Versuchsfeld im Gebäude 12, bei der Forschungsthemen und Demonstratoren des Lehrstuhls präsentiert wurden. Ein gemeinsames Abendessen bot viel Raum für fachlichen Austausch und Networking. 

 

Erstmals in Magdeburg getagt

„Der Arbeitskreis Fertigungstechnik setzt wesentliche Impulse für die industrielle Gemeinschaftsforschung und identifiziert die Themen, an denen wir in den nächsten Jahren gemeinsam arbeiten wollen“, erklärte Dr. Winkel, Obmann des Arbeitskreises. „Mein Dank gilt dem Lehrstuhl für die Ausrichtung. Es ist sehr schön, dass wir nach vielen Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit erstmals in Magdeburg tagen konnten“, betonte er weiter. Die Arbeitskreissitzung unterstrich die Bedeutung vorwettbewerblicher Kooperationen, um Fertigungsprozesse in der Antriebstechnik effizienter und zugleich qualitätsrobust weiterzuentwickeln. Die diskutierten Projektansätze sollen in den kommenden Monaten weiter ausgearbeitet und in geeignete Kooperations- und Förderformate überführt werden.

TEXT: Nils Paucke

Letzte Änderung: 16.07.2026 -
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