Wenn die Musik einsetzt, verändert sich etwas im Raum. Die Körper richten sich auf, die Schritte werden sicherer und die Gesichter weicher. Für viele Menschen mit Parkinson ist Bewegung mit Unsicherheit verbunden. Doch hier, in der Sporthalle 2 der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in der Zschokkestraße 32, scheint diese Unsicherheit für einen Moment zu verschwinden. Seit Frühjahr läuft an der Universität ein international entwickeltes Tanz- und Musikprogramm, dass das Gehirn vielseitig multisensorisch stimuliert und anregt motorische Schwierigkeiten zu kompensieren.
Prof. Dr. Andreas Zopff wurde auf die Professur für Berufspädagogik berufen. Der Berufspädagoge mit einer langjährigen Schulpraxis verbindet Berufsbildungsforschung, Nachhaltigkeit und die Entwicklung gewerblich-technischer Berufe, Themen, die angesichts von Energiewende, technologischer Transformation und gesellschaftlichem Wandel zunehmend an Bedeutung gewinnen.
In seiner Forschung entwickelt Danny Schott mit Virtual- und Augmented-Reality-Anwendungen computergestützte Erlebniswelten wie eine Lernapplikation zur embryonalen Herzentwicklung. Sie ermöglicht Medizinstudierenden, die komplexen Entwicklungsprozesse des Herzens räumlich und intuitiv zu erfassen. Er wurde mit dem Klaus-Erich-Pollmann-Forschungsförderpreis ausgezeichnet.
Dr. Max Hausmann vom Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik wurde mit dem Dissertationspreis der Uni Magdeburg ausgezeichnet. Seine Dissertation widmete sich der computergestützten Modellierung von turbulenten, partikelbeladenen Strömungen. Ein Phänomen, das uns im Alltag ständig begegnet, etwa wenn Rauch aus einem Schornstein steigt, wir ausatmen oder den Wetterbericht schauen.
Einem internationalen Forschungsteam unter Leitung des Biologen Prof. Andrew Parker ist es gelungen, ohne Eingriff in das menschliche Gehirn nachzuweisen, wie es räumliche Tiefe und Entfernungen wahrnimmt und verarbeitet. Dafür nutzten sie die hochauflösende Magnetresonanztomografie und messen damit ermals nicht-invasiv die Aktivitäten dieser kleinen Verarbeitungseinheiten.
Ein Forschungsteam Uni Magdeburg und der Brown University (USA) hat einen neuen Ansatz für die Funktionsweise der sogenannten kognitiven Kontrolle unseres Gehirns vorgelegt.
Dieser soll erklären, wie Menschen im Durcheinander des Alltags die Kontrolle über Entscheidungen und Verhalten behalten. Um ihre neue Theorie der kognitiven Kontrolle zu testen, verbindet das Forschungsteam Daten aus dem Labor mit Modellen künstlicher Intelligenz.
Studierende befähigen kritisch und analytisch zu denken, auch über Lehrinhalte hinaus - Mit diesem Anspruch gestaltet Jun.-Prof. Dr. Kai Heinrich von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft seine Lehrveranstaltungen. Unter anderem für dieses Engagement wird er in diesem Jahr mit dem Lehrpreis der Universität Magdeburg ausgezeichnet.
Der Bilinguale Bachelor Informatik (BiBa) feiert an der Universität Magdeburg sein einjähriges Jubiläum und ist viel mehr als ein normaler Studiengang, denn er spiegelt zugleich eine Entwicklung wider, die deutschlandweit an Dynamik gewinnt: die wachsende internationale Ausrichtung der Hochschulen.
Die Neurowissenschaftlerin Professorin Dr. Kristine Krug ist erneut als Visiting Professor of Neuroscience an die renommierte britische University of Oxford berufen worden. Der Medical Sciences Board der Universität Oxford bestätigte den nicht vergüteten Titel für weitere fünf Jahre.
Die Germanistin Prof. Dr. Karina Becker übernimmt die Professur für Fachdidaktik Deutsch an der Universität Magdeburg. Die Forscherin wird neue Konzepte für einen diversitätsorientierten Deutschunterricht entwickeln und zugleich untersuchen, wie Künstliche Intelligenz Lehrkräfte künftig sinnvoll unterstützen kann.
