Wo Wissen Generationen verbindet
Die Universitätsbibliothek begrüßt die „Studierenden ab 50“
Wie fühlt sich Universität an, wenn Lernen nicht an ein bestimmtes Alter gebunden ist? Einen lebendigen Eindruck davon erhielten die Teilnehmenden des Programms „Studieren ab 50“ Mitte Mai 2026 bei ihrem Besuch in der Universitätsbibliothek (UB). Organisiert wurde die Veranstaltung von Studiengangskoordinator Dr. Antonio Roselli. Durch den Nachmittag führten Carina Kröber, Referentin der Bibliotheksdirektorin, und Stefanie Kutz, Mitarbeiterin der Abteilung Informationsdienste und Digitale Services, die den 31 Gästen die Bibliothek nicht nur als Ort des Wissens, sondern auch als Raum der Begegnung näherbrachten.

Die Unviersitätsbibliothek: nicht nur Ort des Wissens, sondern auch Raum der Begegnung (Foto: jana Dünnhaupt)
Zu Beginn erhielten die Teilnehmenden eine Einführung in die vielfältigen Angebote der UB. Vorgestellt wurden klassische Services, ebenso wie digitale Möglichkeiten der Literaturrecherche, moderne Arbeitsplätze und praktische Unterstützungsangebote für den Studienalltag. Die UB wurde als das vorgestellt, was sie ausmacht: eine Kombination aus Inspirationsquelle, Lernraum, Rückzugsort und Treffpunkt zugleich.
Im anschließenden Rundgang öffnete sich die Bibliothek aus einer neuen Perspektive. Zwischen architektonischer Modernisierung, historischen Entwicklungen und kleinen Geschichten aus dem Bibliotheksalltag entstanden Gespräche über frühere Studienerfahrungen, persönliche Bildungswege und heutige Formen des Lernens. Besonders die Mischung aus wissenschaftlicher Atmosphäre und offener, einladender Gestaltung wurde von den Teilnehmenden als bereichernd wahrgenommen.
Unterschiedliche Erfahrungen in universitäre Lernprozesse einbinden
Die Veranstaltung machte sichtbar, welche wichtige Rolle die Universitätsbibliothek für unterschiedliche Zielgruppen erfüllt. Sie begleitet nicht nur Studierende im klassischen Studienalter, sondern unterstützt ausdrücklich auch Menschen, die sich in späteren Lebensphasen wissenschaftlich weiterbilden möchten. Damit leistet die UB einen bedeutenden Beitrag zum Konzept „Studieren ab 50“, das älteren Erwachsenen den Zugang zu universitärer Bildung eröffnet und zugleich den Austausch zwischen den Generationen stärkt.
Das Studienprogramm verfolgt das Ziel, jüngere und ältere Lernende miteinander ins Gespräch zu bringen und unterschiedliche Erfahrungen in universitäre Lernprozesse einzubinden. Gerade die Universitätsbibliothek bietet hierfür ideale Voraussetzungen, indem sich hier Menschen mit verschiedenen Interessen, Lebenswegen und Perspektiven in einem gemeinsamen Raum des Lernens hineinbegeben.
Bildung kennt keine Altersgrenze und die Universitätsbibliothek bleibt ein Ort, an dem Austausch, lebenslanges Lernen und unbändige Neugier ihren festen Platz haben.
AUTORIN: Carina Kröber