Experimentelle Weihnachtsvorlesungen in der Chemie und Physik
Wenn Reagenzgläser funkeln, Flammen farbig lodern und Magnete scheinbar mühelos schweben, dann ist an der Uni Vorweihnachtszeit – und damit Zeit für die beliebten experimentellen Weihnachtsvorlesungen. Auch in diesem Jahr öffnet die Universität ihre Hörsaaltüren für alle, die Naturwissenschaften einmal anders erleben möchten: nah, anschaulich und mit vielen Überraschungseffekten.
Den Auftakt macht am 10. Dezember um 17 Uhr die chemische Weihnachtsvorlesung im Hörsaal 5, Gebäude 16. Studierende verschiedener Jahrgänge gestalten gemeinsam mit dem Jungen Chemie Forum (JCF) eine Show, in der chemische Reaktionen eindrucksvoll in Szene gesetzt werden. Besucherinnen und Besucher können den Experimenten nicht nur zuschauen, sondern auch Fragen stellen und so tiefer in die Welt der Chemie eintauchen. Begleitend werden Glühwein, Punsch und Plätzchen auf Spendenbasis angeboten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Naturgesetzte in unserem Alltag
Eine Woche später übernimmt die Physik. Die weihnachtliche Experimentalvorlesung des Instituts für Physik findet ebenfalls in Hörsaal 5 statt – am 18. Dezember um 11 Uhr. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 12, doch willkommen sind Gäste jeden Alters. Die Physikerinnen und Physiker zeigen Experimente aus Mechanik, Elektrizität und Optik und erklären, wie Naturgesetze in unserem Alltag wirken. Aufgrund des großen Interesses im vergangenen Jahr ist für die Physikvorlesung eine Voranmeldung an notwendig.
Mit ihren Vorlesungen möchten die beteiligten Institute zeigen, wie spannend Naturwissenschaften sein können – und wie leicht sich Funken der Begeisterung entzünden lassen. Zwischen farbigen Flammen, leuchtenden Versuchsanordnungen und überraschenden Effekten entsteht eine Mischung aus Wissenschaft, Unterhaltung und vorweihnachtlicher Stimmung. Erleben Sie die Experimente live und lassen Sie sich mitreißen von Wissenschaft, die staunen lässt und in der Weihnachtszeit besonders glänzt.
TEXT: Katharina Vorwerk